Reviews

 Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" im Sonic Seducer (Ausgabe 05/05, Mai 2005)
Polytunes Mission, eine Brücke zwischen den Altmeistern des Synthiepops und den Hörern von heute zu schlagen, wird schon beim ersten Blick auf ihre genial gute Homepage im Apple System 7 Design glasklar. Und tatsächlich, trotz dem immer mal wieder auftauchenden „Das kenne ich doch Gefühl“ sind es selbstständige Songs und keine Coverversionen. Gut gelungen ist auch die Variation auf der Platte. Geboten wird kein sanft in sich übergehender Einheitsbrei, sondern jeder Song ist eine individuelle und eingängige Zeitreise zurück zu den 80ern. Lediglich bei „Here I am“ fühlte ich mich in die Zeiten zurückversetzt, als ich an Vaters Diktiergerät die kultige Vorspulfunktion entdeckte und gar nicht mehr genug von den merkwürdig quietschenden Stimmen bekam. Vergleichbar scheint es Polytune hier mit dem Sampler gegangen zu sein. Weniger wäre in meinen Ohren mehr. Schön wäre es auch, wenn Fake Zero und Dan Barky noch ein wenig an ihren Ecken und Kanten feilen. Trotz dieser kleinen Unzulänglichkeit ein rundes Album, das Lust auf mehr macht.
Verfasst von Hendrik Lattekamp

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" im Orkus (Ausgabe Nr.3, März 2005)

Die guten alten Achtziger halten seit geraumer Zeit Einzug in das heutige Musikgeschehen. Auch Polytune haben sich den Revival des Synthiepop verschrieben. Dabei wirkt die deutsche Band jedoch nicht plump. Die drei Jungs verstehen es gekonnt, die altbekannten Klänge geschickt mit neuen Sounds zu kombinieren, so dass keins der 13 Stücke auf ihrem Debütwerk „Bytes and Items" altbacken oder langweilig erscheint. In jedem Song klingt der spezielle Charme der Achtziger mit, welcher aber kein unangenehmes Übergewicht gewinnt. So befinden sich auf „Bytes and Items“ keine wirklichen Tiefpunkte. Kritischen Hörern kann aufstoßen, dass durch Polytunes durchgängige Hommage an die Anfangstage des Synthiepop die Lieder sich zu sehr ähneln und es an Abwechslung fehlt. Andererseits erzeugen Polytune so eine absolut homogene Platte, bei der es keine unerwarteten Überraschungen gibt. Da macht das Durchhören richtig Spaß. Polytune müssen sich mit ihrem Debüt auf gar keinen Fall verstecken. Die CD ist für jeden, der die Achtziger geliebt hat oder immer noch liebt ein echtes Schmankerl. Anspieltipps: Laugh when I bleed, Understand the intentions und My Defence. (8,5)
Verfasst von Kristina Logemann

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" in der Zillo (Ausgabe 02/05 Februar 2005)
Das Debüt-Album des Electro-Trios sollte die Herzen aller Synthie-Pop-Fans der alten Schule höher schlagen lassen. Bietet das Album mit 13 Tracks doch einiges, wie man es in den seligen Achtzigern in ähnlicher Form von den Pionieren des Synthie-Pop gehört hat. Aber eben, und genau das ist der Punkt, nur in ähnlicher Form. Polytune versucht nicht, die Klassiker zu kopieren, sondern versteht sich eher als deren Erbe und lässt moderne Soundelemente nicht außen vor. Stücke wie „laugh when I bleed“ oder „wipe off the times“ sind dank der gelungenen Arrangements eingängig melancholisch. Dazu trägt natürlich auch die warme Stimme von Sänger Zero einen nicht unwesentlichen Teil bei. Und es hat etwas für sich, wenn man beim Hören des Albums zwar nostalgische Anflüge bekommt, aber dennoch das Gefühl hat, neues und frisches Material zu hören. Tanzbar ist das Ganze auch noch, und das Retro-Feeling setzt sich auch im Cover-Artwork fort, welches ebenfalls klassische Stilelemente mit modernen Einflüssen verbindet. Wer zu den Wurzeln des Synthie-Pop zurückkehren möchte, der ist bei Polytune bestens aufgehoben.
Verfasst von Steve Palaser

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" auf Terrorverlag
POLYTUNE - „Bytes and items“ steht auf der Einladung, die so bunt ist wie mein Kleiderschrank vor 20 Jahren. Im Innenteil weisen Fotos eines C-64 und Männerfüße in Turnschuhen mit Schachbrettmuster den Weg: Auf geht’s zur 80er-Synthie-Pop-Party. Drei dezent in schwarz und grau gekleidete Jungs öffnen mir die Tür und stellen sich als Fake (Drums, Sounds, Programming), Zero (Vocals, Lyrics) und Dan Barky (Keys, Sounds, Programming) vor. Die Bude ist rappelvoll und alle sind gut gelaunt, und obwohl wir im Hier und Jetzt sind, habe ich das Gefühl, auf dem Sofa sitzen die Jungs von OMD und unterhalten sich mit Vince Clark und Dave Gahan und sie brauchen sich alle noch nicht rasieren. Und die von uns jenseits der 30 nicken nun wissend und die im diesseits grinsen amüsiert. Nun kann man dieses Genre nicht neu erfinden, aber mit ihrem Debüt schaffen es POLYTUNE unverkrampft und mit viel Spaß 80er Anleihen und aktuelle Klänge zu verbinden. Facettenreich von minimalistisch-monoton („Feel you“) bis flippig-verspielt („Blinded by the night“), von unbedingt tanzbar („Wild card“, „Wipe off the times“) bis chillig („Fall“ und „This is forever“). Nur bei „The Living“ und „Here I am“ muss ich wegen des verzerrten Gesangs die Skip-Taste drücken, dafür habe ich bei den restlichen Stücken zu viel Gefallen an Zeros angenehmer Stimme gefunden. Spaß machen vor allem so Kleinigkeiten wie ein frickeliges Drumsolo in „Understand the intentions“ oder ein Stück im 80er-typischen 2/4-Takt („Difficult“).
Für gut eine Stunde reihen sich 13 Synthie-Pop-Perlen aneinander, qualitativ ohne Einbrüche (aber für mich auch ohne nennenswertes Highlight), die zum Wieder erkennen und Neu entdecken einladen und am Ende bleibt nur eins: gute Laune.
Verfasst von CS, Terrorverlag

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" auf Mindbreed
03.03.05 - Die Fans poppiger Sythesizer-Rhymen und 80-er Jahre Musik brauchen im neuen Jahr anscheinend nicht mehr nur ausschließlich in alten Depeche Mode-LPs schwelgen! Psyche's furioses, neues Album ebnete einen Weg, den die drei Newcomer Fake, Zero und Dan Barky (auch bekannt als Polytune) jetzt weiter gehen - und ihr Debutalbum "Bytes And Items" verspricht eine interessante, musikalische Verbindung aus aktuellen Einflüssen und dem altbekannten 80-er Jahre Synthiepop....
Schon allein die geschickt inzenierte Zusammenstellung des Artworks der Patte macht neugierig auf mehr - so finden sich zwischen high-tech - Schriftzügen und farblich verschönerten Umrissen der drei Herren, als Kontrast, altmodisch wirkende Bilder von Computergerätschaften, Joysticks und abgelatschten Turnschuhen... Eben jener besagte Kontrast, widerholt sich im musikalischen Schaffen von Polytune und schafft eine wundersame Symbiose aus Alt und Neu. Stimmlich sowie von der musikalischen Aufmachung her erinnern die Songs stellenweise ein wenig an alte Depeche Mode-Platten a la "See you" oder "New Life" - vom Klangbild und den Melodiebögen her zwar sicherlich noch nicht ganz so ausgefeilt und catchy inszeniert wie Gahan und Co es damals vormachten, aber dennoch durchaus hörenswert! Locker swingende Tracks scheinen angenehm und aufbauend "daher zu hüpfen" und an einem gewissen, für Synthiepop typischen, "Plastik-Touch" mangelt es ebenfalls nicht. Jedoch fällt - vor allem bei einem Blick auf die lyrischen Details - auf, dass die Combo ausgesprochenen Wert auf Emotionalität und einen gewissen Tiefsinn legt.
Von Sehnsucht, über Selbstfindung bis hin zu Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen ist eine weitreichende Palette an unterschiedlichsten Emotionen und Gedanken in die 13 Songs der CD eingebettet. Der Opener "Laugh when I bleed" rechnet auf bewegende Weise mit einem Menschen ab, welcher einem anderen (sprich: dem Protagonisten des Stückes), einst das Herz brach und ihn jetzt, zerstört und einsam, zurücklässt und dabei sogar noch eine gemeine Schadenfreude an den Tag legt. Anfangs wirkte der Sound zugegebenermaßen zwar ein wenig eckig und holperig auf mich, jedoch besserte sich das im Laufe der Platte und somit stellt "Bytes And Items" ein beachtliches Debut dar, welches man sich unbedingt zum Entspannen oder auch als angenehme Backround-Musik zu Gemüte fühlen sollte!
Verfasst von Shirin, Mindbreed

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei Gothtronic
The vocalist of Polytune could as well quit. He is that bad. My tows litterally crooked when he opened his mouth in the first track. This luckily gets somewhat better, partly since he starts singing through a vocoder. But anyway, you can do what you want musically speaking but a synthpop band gets nowhere if the singer is bad. Musically this is not shocking as well, on the contrary. Polytune makes a mixture of typical 80’s synthpop and electroclash. It reminds of Pet shop Boys more than once, only if it were that good. Polytune flirts with vintage sounds, but a band like Fairlight Children does this much better. The best tracks are the dancetrack ‘Wipe off the Times’, the infectious and original ‘Feel You’ and the of Depeche Mode reminding ‘Ordinary Man’ and this is it. A mediocre album all in all.
Verfasst von TekNoir, www.gothtronic.com

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei Medienkonverter
Electroclash meets 80er Synthpop. Das ist der allererste Eindruck, der sich beim Anspielen von "Bytes And Items" des Trios Polytune einstellt. Bestätigt wird er mit dem Einsetzen von Zeros Gesang. Eine typische Synthi-Stimme, die auch kleinere Ähnlichkeiten zum Sänger von Colony 5 aufweist. Zero ist der Sänger (klar oder vocoderisiert) und für Lyrics zuständig. Neben ihm vervollständigen Fake und Dan Barky die Band. Für die drei Freunde steht der Spaß Musik zu machen an erster Stelle. Und den leben sie aus, indem sie sich auf "Bytes And Items" mit einer Hommage an die früheren Synthpop-Zeiten austoben. Mit viel Gespür für Harmonien, Tanzbarkeit und einer Verbindung aktueller und alter Sounds entwickeln sie auch einen eigenen Stil, der aber (zwangsläufig) nicht frei von ihren Vorbildern ist. Ganz deutlich wird dies bei "Understand The Intentions". Da hätte sehr passend noch 'Mit freundlicher Genehmigung von Fisherspooner - "Emerge" ' dahinter stehen können. Fairlight Children lassen auch ab und an grüßen. Ansonsten bleibt die Eigenständigkeit trotz der typischen 80er- und aktuellen Synth- und Futurepop-Anleihen erhalten, auch wenn es dadurch eben nicht neu klingt. Die CD lässt sich am besten als Schmelztiegel aller aktuellen Future-/Synthpop-Bands mit 80er-Einschlag beschreiben.
So schlängelt sich dieser Mix vom Anfang zum Ende, wirkt dabei aber nie langweilig, vorausgesetzt, man ist ein Anhänger dieser Musikrichtung. Was allerdings fehlt, das ist ein richtiger Überflieger, denn die sofortige Eingängigkeit wurde hier oft nicht allzu groß geschrieben. Es sind eher die vielen kleinen Zwischentöne, die den Silberling zu einem Gesamtwerk erheben. Sei es durch ruhigere Arrangements wie bei "Fall", das an die Neuzeit angelehnte und mit einer etwas veränderten Stimme, samt zusätzlicher weiblicher Stimme, electroclashige "Here I Am" oder das beatlastige "Ordinary Me" - um nur mal drei kategorisierte Vertreter zu nennen. Da die zeitlichen Einflüsse in jedem Song unterschiedlich gewichtet sind, klingt "Bytes And Items" damit nie eintönig, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn der CD ein zweiter und dritter Durchlauf im Player gestattet wird. Der ist auch notwendig, um das Album Stück für Stück komplett zu erfassen. Songs, die zu Beginn musikalisch eher durchschnittlich erscheinen, offenbaren mit der Zeit plötzlich verstärkte Tanzbarkeit oder eingängige Strukturen, die durch den typischen 80er-Klang oder Gesang bis dahin als Nebenbeielemente akustisch nicht wahrgenommen wurden. Die Platte zieht den Hörer dadurch bei jedem weiteren Durchlauf mehr in den Bann. Als erste Anspieltipps wähle ich "Blinded By The Night", "Wipe Off The Times", "Difficult", "Here I Am" und "Fall". Beim wiederholten Anhören wird sich diese Liste aber für jeden Polytune-Begeisterten sehr vermutlich erweitern. Und genau aus diesem Grund hat sich meine Wertung mit der Zeit von 4,5 auf 5,5 Sterne erhöht.
Verfasst von Björn, http://www.medienkonverter.de

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei Blacklight Magazin
Wenn ich raten müßte, was bei den drei Herren, die sich unter dem Namen Polytune zusammen getan haben, im heimischen CD-Regal steht, so würde ich sagen: Kraftwerk, Boytronic, Ladytron, mind.in.a.box, File Not Found, Second Decay, Welle:Erdball, John Foxx, Gary Numan, Alien Skull Paint und Lars Falk.
"Bytes And Items" ist die erste Veröffentlichung des jüngst gegründeten Apollyon-Sublabels Doot, dessen Ziel es ist, 80er Synth-Pop und anderweitig feinen elektronischen Stoff zu veröffentlichen. Mit Polytune hat man sich auch gleich ein höchst interessantes Projekt geangelt, dass nicht erst seit gestern aktiv ist, jedoch bislang nicht weiter öffentlich in Erscheinung trat, da der Spaß an der Musik für Fake, Zero und Dan Barky ganz klar im Vordergrund stand und steht. Und Spaß an "Bytes And Items" hat auch der Endverbraucher. Dieses Scheibchen kann bei weitem nicht als "durchschnittliches" Electro-Pop-Schnittchen bezeichnet werden, was meherer Gründe hat. Da wäre zum Beispiel der ziemlich aus dem gewohnten Rahmen fallende Gesang von Texter Zero, dessen Stimme - mal pur, mal mit Effekten versehen - immer eigenwillig klingt. Vor allem in Stücken wie "Laugh When I Bleed" oder "Difficult" ist der Gesang ausgesprochen gewöhnungsbedürftig, hat aber auch etwas sehr reizvolles - vielleicht weil er zuweilen so sympathisch ungeschönt und natürlich unperfekt klingt.
Ein weiteres ausgesprochen markantes Markenzeichen von Polytune ist die Vielseitigkeit, die das Trio auf seinem Debut an den Tag legt und sich damit ganz deutlich von 90% aller übrigen Synth- und Electro-Pop Formationen abhebt. Eine der wenigen Konstanten im Polytune-Klangkosmos ist die Vermischung von alt und neu. Trotz eines allgegenwärtigen Hangs zum Sound der 80er und häufiger Verwendung analoger Sounds wirkt "Bytes And Items" modern, frisch, lebendig und peppig. Die drei Jungs verwursten wirklich alles was Spaß macht und irgendwie paßt zu einer einzigartigen Mixtur, die in "Understand The Intentions" an Second Decay meets Alien Skull Paint erinnert, in "Wild Card" an Gary Numan meets Melotron denken läßt und in "The Living" nach mind.in.a.box meets Kraftwerk klingt. Da stört dann auch nicht weiter, dass einem die Hintergrundmelodie von "Difficult" aus Gitane Demons "Incendiary Lover" bekannt vorkommt. Hat man sich zwischen all den Bytes und Items, die dieses Album ausmachen, erst einmal zurecht gefunden, stellt man schnell fest, dass es hier von Perlen, kleinen Highlights und potentiellen Hits nur so wimmelt. Spätestens nach dem dritten Hördurchlauf kann man jedes zweite Stück mitsummen - und trotzdem keimt keine Langeweile, sondern vielmehr gute Laune auf. Wer sich den Begriff "Electro-Pop" also einmal neu definieren lassen möchte bzw. selbigen mal aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher aber nicht alltäglicher Blickwinkle zeigen lassen möchte, sollte dieser Scheibe unbedingt seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenken.
Verfasst von Marco Schwiers, Blacklight Magazin

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei Amboss Mag
Nachdem ich dieses Album erstmals hörte, dachte ich mir, welch eine Verschwendung von Rohstoffen. Dann las ich eine positive Kritik und führte mir dieses Werk nochmals zu Gemüte und ich dachte, was für eine Verschwendung von Rohstoffen.Es ist nun wirklich die billigste Kopie von 80er Synthie Pop, welche ich in den letzten Jahren zu Gehör bekam. Jeder Feind der 80er bekommt hier eine Nudelung ohne gleichen. Reingepfropft billige Melodien, handfertig auf dem Niveau einer Band, die möchte aber nicht kann. Und das liegt nicht am Wetter, sondern am fehlenden Talent. Als einer, der mit dieser Musik groß geworden ist, weiß ich zu beurteilen, dass hier Dilettanten am Werk sind. Man könnte ja noch positiv erwähnen, dass hier versucht wird, die alten Helden zu huldigen, welches aber an den dumpfen modernen Beats scheitert. Was für eine Verschwendung von Rohstoffen.
Verfasst von Andreas, www.amboss-mag.de

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei Side Line
Fake, Dan Barky and Zero are the core members of the German outfit Polytune. After a first promo sent out a few months ago, the band has now recorded a full album that acts as homage to bands such as Human League and Heaven17. What I noticed right away was a production that is more than what you get on an average synthpop release. Its sound even makes me remind of Fairlight Children, the side-project of Stephan Groth from Apoptygma Berzerk. The band itself has no intention or pretence to become a landmark in Synthpop which might just explain their openness in producing and writing the material for their debut. Several tracks on this release get you looking up and enjoying the tunes. Synthpop compilers along the world should contact these guys for compilation inclusions for sure. They have succeeded in creating an own style and that alone is already a huge merit in the oversaturated CD market. I do not think it will give them the extra attention or respect, but it is for sure already a nice move towards recognition.
Verfasst von Cedric, Side Line

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei Uselinks
Vor knapp einem halbem Jahr tauchten Polytune an meinem musikalischen Horizont auf. Spätestens nach dem grandiosen grenzfreq[U]enz Special, hatte ich den symphatischen Dreier in mein Herz geschlossen. Jetzt liegt das Debütalbum im CD-Player, und um es vorwegzunehmen es entspricht meinen Erwartungen. Bereit für eine kleine Zeitreise in die 80er? Genau das ist es was Polytune dem Hörer bietet, eine Reise in die Sounds der 80er. Allerdings schaffen es Polytune diesen Sound neu aufleben zu lassen, ohne dabei wie die unmöglichen Coverbands zu klingen die derzeit die Charts stürmen. Wenn man das Album hört, wird man an vielen Stellen zurückdenken ohne dabei aber einen direkten Vergleich zu einer Band oder einem bestimmten Stück ziehen zu können, dafür sind Polytune viel zu eigenständig und fernab von notorischem 80er Jahre Coversound.Das 80er Jahre feeling beruht zu einem großen Teil auf dem bewussten Verzicht sich an den üblichen Soundlibaries zu bedienen, denn Polytune setzten auf analoge Sounds.Musikalisch beweist die Band in ihren Songs ein feines Gespür für griffige Melodien, und Abwechslung wird sowieso ganz groß geschrieben. Fast schon auffällig bewegen sich die Songs jeweils in einem anderen musikalischen Gefilde und bleiben doch unter dem Deckmantel Synthiepop zusammengehörig, so das der rote Faden auf die Gesamtlänge nicht verloren geht.Dieses Album macht vor allem eines. Spaß!Eventuell muss ich zugeben muss das dieser Spaß auch einfach daran liegt, dass man sich an die Tage seiner Kindheit zurück erinnert, allerdings bin ich davon überzeugt das man nicht die 80er erlebt haben muss um bei „Bytes And Items“ auf seine Kosten zu kommen.
Verfasst von Markus, www.uselinks.de

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" bei re-flexion
Polytune präsentieren mit "Bytes And Items" ihr erstes Album und es ist schon beeindruckend, wie ausgereift und innovativ diese CD ist. Die 13 Titel des Silberlings wissen auf einem konstant hohen Niveau und der Basis von uneingeschränkter verspielter und frischer Elektronik zu überzeugen und kombinieren die klirrenden Ideen der Vergangenheit mit modernen synthetischen Elementen der heutigen Zeit.
Die Entwicklung der einzelnen Stücke ist sehr konstruktiv und kurzweilig. Die Titel auf "Bytes And Items" wirken sowohl in separater Betrachtungsweise als auch als Teil des Ganzen hervorragend in Szene gesetzt und wissen den Hörer binnen kürzester Zeit in ihren Bann zu ziehen.
Mit der Veröffentlichung dieser CD zeigen Fake, Zero und Dan Barkey eindrucksvoll ihre Eigenständigkeit auf und lassen dem geneigten Hörer erst gar nicht die Möglichkeit des Öffnens bereits bekannter Schubladen, um Polytune sodann in einer entsprechenden - und zumeist besetzten - abzulegen.
Die Sounds bedienen sich ein wenig hier, etwas mehr dort und werden infolge einer gezielten und zwanglosen Kombination zu einem großen neuem Ganzen zusammen gesetzt. Und eben diese Art der gedanklichen Vorbereitung bis hin zur endgültigen Produktion der einzelnen Titel dürfte in der heutigen Zeit für eine unbekannte Elektroband, die gerade ihr Debütalbum veröffentlicht so ziemlich einmalig sein.
Die musikalischen Sounds werden zur vokalen Bereicherung noch durch verschiedene Arten des Gesangs - einmal klar und frisch, aber dann auch durchaus elektronisiert und mittels angenehmen Vokodereinsatz leicht verfremdet - ergänzt. So bildet sich ein Songgeflecht, dass ansprechender kaum sein kann und den Hörer auf ganz eigene und qualitativ hochwertigste Weise in seinen Bann zieht.
Verfasst von Ingo Möller, re-flexion

Review zum POLYTUNE Debut-Album "Bytes and Items" auf Hamburg Devotees
Am 29.07.2004 hatte ich es in meinem Review zur 4-Track-Promo schon geschrieben: Die Promo hat bei mir Lust auf mehr gemacht. Ein paar Monate mußte ich dann zwar warten, aber das Warten hat sich durchaus gelohnt. Seit dem 21.02.2005 steht das neue Album in den Läden. 13 Tracks, die es in sich haben, enthält "Bytes & Items und bietet damit ca. eine Stunde Spielzeit. Wer von Euch sich noch an die "olle Brotkiste" von damals, den C=64, erinnern kann, wird sicher das eine oder andere Geräusch aus seiner Jugend raushören. Eine Verwechslung mit dem Minimalelectro von Welle:Erdball ist aber ausgeschlossen, da sich Polytune ganz dem Synthie Pop verschrieben haben. Dass die Band in den 80er groß geworden ist, wird eindrucksvoll durch "Bytes & Items" unterstrichen. Nicht alles von früher ist alt und überholt und schon gar nicht die 80er. Umso mehr erlebt dieses Jahrzehnt durch Polytunes Verschmelzung von damaligen Einflüssen mit Technik von heute eine wohlklingende Reanimation. Polytune machen aber nicht nur Musik für die "Kinder der 80er", sondern ihre Songs dürften jeden ansprechen, der anspruchsvolle elektronische Musik mag. Hier wird nicht plump versucht, auf der 80er-Retro-Welle mitzuschwimmen und ich denke, die Jungs von Polytune brauchen sich nicht vor anderen aktuellen Acts zu verstecken. Als Newcomer werden sie zwar noch nicht ganz oben mitspielen können, aber wenn die Band ihr Potential weiter ausbaut und die klasse Arbeit aus dem Studio auch auf die Bühne überträgt, behaupte ich ganz frech, dass uns und ihnen bestimmt noch einige interessante Release und Auftritte bevorstehen. Meine Anspieltipps sind die Titel "Laugh When I Bleed", "Wipe Off The Times", "Difficult" und "Ordinary Man", die gleich ins Ohr und in die (Tanz-)Beine gehen. Es wäre schön, diese Titel auf der einen oder anderen DJ-Playlist in den Clubs wiederzufinden. Auch, wenn man immer vorsichtig mit den Vergleichen zu anderen Bands sein sollte, wage ich nachfolgend mal eine grobe Einschätzung, damit man sich ungefähr vorstellen kann, auf welchem Level die Musik von Polytune angesiedelt ist: Am ehesten würde ich Polytune als eine synthielastige Mixtur aus Bands wie Camouflage, Kraftwerk und Visage betiteln, was aber nicht heißt, dass sie einer dieser Bands nacheifern würden. Polytune ist Polytune und das ist auch gut so ;-)
Verfasst von ViolatorX, www.Hamburg-Devotees.de
 
Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei Electronic Body Music Dot Com
Ungelogen, ich hatte von der ersten Sekunde an dieses Grinsen im Gesicht, das ich immer habe wenn ich richtig geile Musik höre. Und dieses Grinsen zauberten mir nicht etwa irgendwelche altbekannten Recken der elektronischen Zunft, nein es waren Polytune, eine Band die wirklich was von Synthie Pop versteht aber leider noch keinen Plattenvertrag ihr eigen nennen kann. Schon das erste Stück der Demo CD "Wipe Off The Times" agiert mit sehr viel Druck und einer Melodie die sofort ins Ohr, ins Gebein und ins Mark vorstößt, gekrönt von einer sehr angenehmen Stimme. Polytune bedienen sich aller möglichen Elemente, so könnte man meinen in "Blinded By The Night" ein kleines bisschen Welle Erdball zu hören, aber nur ein bisschen. Der Track klingt sehr aufgeweckt und frisch mit einer sehr interessanten Wendung beim Refrain. Damit jedoch noch nicht genug der elektronischen Achterbahnfahrt, während "Feel You" ein sehr sehr guter Covenant Song sein könnte hat "Difficult" einen Hauch von 80ies in sich, gemixt mit modernen Stilelementen. Polytune schaffen es derartig viele Facetten in nur 4 Songs zu packen, das einem beinahe schwindlig wird. Mir bleibt bloß eine riesen Bitte - gebt dieser Band einen Plattenvertrag, sie sind wirklich eine Bereicherung für die Szene, und MÜSSEN jedem zugänglich gemacht werden!!!
Verfasst von Jürgen, ||electronic body music||dotcom

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei Elektrauma
Drei Freunde, die seit Jahren Musik machen und einfach Spaß daran haben, und nur die Musik steht im Vordergrund“. So beschreiben sich Polytuner selber. Die drei Jungs aus Deutschland haben auf ihre Demo CD eindeutig das unterstrichen, was sie in der Presseinfo schreiben. Sie haben Spaß an der Musik und lassen dies hören. Sie sind eindeutig Vertreter der Synthiepop Musik. Dabei verhehlen sie auch nicht, dass sie ihre Wurzeln in den frühen 80ern haben (auch gesanglich) und den einen oder anderen C-64 Sound in ihre Songs einbauen lassen. Sie wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern bedienen sich alter Elemente, bauen aber diese so geschickt ein und setzen dazu auch ein paar neue Klänge, dass das Ergebnis wirklich hörenswert ist. Polytune ist in diesem Bereich auf jeden Fall eine Bereicherung und hoffentlich kommen auch bald ein paar Labels, um ihnen ein paar Offerten zu machen. Ich wünsche es ihnen von ganzem Herzen.
verfasst von Nuuc, www.elektrauma.de

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei e-lectric
Das ist die klassische Bandgeschichte: vier Freunde machen seit einigen Jahren gemeinsam Musik, nehmen ein Demo auf und schicken es an jede Menge Plattenfirmen und Magazine, in der Hoffnung, es möge sich eine Chance bieten. Im Falle von Polytune kann man wirklich nur die Daumen drücken, denn ihre 4-Track-Promo-CD zeigt augenblicklich das enorme Potential, welches in dieser Band steckt. Eingängiger Synthi-Pop im klassischen Sinne, ohne unnötige Retro-Zitate und mit starkem Wiedererkennungswert. Ob quiekig-verspielte Gameboy-Sounds auf "Blinded By The Night", minimalistisch konstruierte Songgerüste bei "Feel You" oder einfach nur schöner, melodischer Synthipop ("Wipe Off The Times" und "Difficult") - die Musiker aus dem Ruhrpott haben einen absolut sympathischen Sound, dem man den Spaß an der Sache sofort anmerkt. Darüberhinaus sind die Vocals wirklich ziemlich gut (darin steckt ja fast immer der Schwachpunkt bei Demos - in über zehn Jahren Rezensieren hat man halt schon viel gehört...) und die Aufnahmequalität der CD erfüllt auch hoch gesteckte Ansprüche. Dreizehn Songs für ein Album sind bereits fertig, die restlichen neun würde ich dann auch gerne so schnell wie möglich hören. Diese Band und ihre Musik haben es auf jeden Fall verdient, nicht in der Schublade zu versauern. Ach ja: schaut auf jeden Fall auch mal auf die sympathischerweise im Steinzeit-PC-Design gehaltene Homepage
verfasst von A.Wolf, www.e-lectric.de

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei Hamburg Devotees
Junge deutsche Bands gibt es ja bekanntlich mehr als genug und nicht jede schafft es, auf Anhieb so zu überzeugen, wie es Polytune mit Ihrer 4-Track-Promo schaffen. Aber der Reihe nach: Vor längerer Zeit schon begannen die Freunde Olli, Daniel und Olli damit, zuhause gemeinsam Musik zu machen. Offenbar geprägt durch Synthpopbands der 80er entstanden in Heimarbeit Songs, die sich wirklich hören lassen können. Verfeinert wird das ganze zeitweise von Tina, die ihre Vocals beisteuert. Aus einer Menge Spaß wurde dann irgendwann Ernst und Polytune gingen, auch angespornt durch die positive Resonanz ihrer Freunde, ins Studio, um dort ihren Songs den letzten Schliff zu geben. Dieser Schliff hat es allerdings in sich und man hat nicht das Gefühl, hier eine "selbstgemachte" Promo in Händen zu halten, sondern was da an die Ohren des geneigten Hörers gelangt, hat Potential, und zwar eine ganze Menge.
Die Promo-Tracks im einzelnen:
1. Wipe Off The Times
Ein Intro, welches durchaus Assoziationen zu anderen aktuellen Bands erzeugt, leitet den Song ein, der recht bald durch den Gesang Gestalt annimmt und sofort den eigenen Charakter des Songs auskehrt. Markanter Gesang, der direkt den 80ern entsprungen sein könnte, besticht durch klare Ausdrucksweise und eine leicht wahrnehmbare "Rauheit" in der Stimme. Der Refrain ist eingängig, die Melodie hat Ohrwurmpotential.
2. Blinded By The Night
Auch bei diesem Song kommt man gleich zur Sache: Irgendwer hat da wohl noch einen alten C-64 gehabt, welcher wieder zum Einsatz kam. Mir als hoffnungslosem Nostalgiker gefällt der dezente Einsatz dieser Geräusche, die entweder direkt dem C-64 entsprungen sind oder zumindest extrem an diesen erinnern. Eine tolle Melodie tritt hier schnell zutage und begleitet uns den ganzen Song über. Eingängigkeit und toller Gesang prägen auch diesen Titel. Die Stimme kommt einen kleinen Tick "kühler" rüber, aber nicht im negativen Sinne. Es passt hier einfach gut. Teilweise wird die Stimme dezent verzerrt. Schönes Outro mit minimalem Synthie-Einsatz bei der Melodie.
3. Feel You
Anders als die ersten beiden Songs kommen hier erstmals weibliche Vocals zum Einsatz, die sich allerdings eher im Background halten. Der Sänger skandiert hier "I wanna fell you, I wanna touch you" und auch die weibliche Stimme hat die gleiche Intention. Nicht ganz so melodiös wie die Vorgänger, aber immer noch sehr interessant aufgebaut. Eine Art Zwiegespräch der Stimmen bestimmt den Refrain, wobei eine - nicht unangenehme - Monotonie in den Vordergrund tritt.
4. Difficult
Zu Beginn ein "blubbernder" Synthie, dann weist die Melodie gleich den Weg: Es geht voran! Klasse Refrain, der wieder voll ins Ohr geht. Die Stimmlage ist wieder wie bei Track 1. Dieser Titel trifft voll in mein "Synthiepop-Herz" und ich könnte ihn mir gut als Auskopplung vorstellen. Sehr stimmig arrangiert.
Alles in allem eine klasse Promo-CD, die bei mir auf jeden Fall Lust auf mehr geweckt hat. Kindern der 80er, wie auch "Spätgeborenen" ;-) sei diese Band ans Herz gelegt. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange, bis wir den "Rest" hören dürfen und natürlich drücken auch wir hier die Daumen, dass sich möglichst bald ein Label findet, wo man Polytune die Möglickeit gibt, ihr Material einer größeren Hörerschaft zukommen zu lassen.
Abschließen möchte ich diesen Review mit einer Aussage der Band, die den Nagel ziemlich gut auf den Kopf trifft: "Synthie Pop in seiner klarsten Form:
Kraftvoll, verspielt, tantbar und harmonisch...
Eine Hommage an die Pioniere des Genres, die eine Brücke zu den Sounds der Altmeister und dem Hörer von Heute schlägt."
Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können ;-)
Verfasst von ViolatorX, www.Hamburg-Devotees.de

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei Uselinks

Sowas liest man gerne, dem beigefügten Anschreiben kann man entnehmen das die Band „Polytune“ schon seit einiger Zeit zusammen musiziert und die Freunde nun beschlossen haben das es an der Zeit ist an die Öffentlichkeit zu drängen. Der erste Schritt ist die mir nun vorliegende 4 Track Promo, die an Magazine, Plattenfirma, etc. verschickt wurde. Bereits nach dem ersten Durchgang kann man der Band zu dem Schritt nur Gratulieren. Die Suche nach einem Label sollte damit nun wirklich erfolgreich abgeschlossen werden können. Musikalisch bietet man eingängigen Synthi-Pop mit sehr starkem 80`s Einfluss. Die Musik klingt sehr vertraut und doch wieder nicht. Irgendwie hat man alles schon mal gehört und kann es doch keiner Band zuordnen. Um das ganze verständlich für den Leser wiederzugeben sei mir folgende Phrase erlaubt. „ Polytune“ bringen die Musik und das dazugehörige Flair ins Jahr 2004 und klingen dabei frisch und unverbraucht. Musik mit großem Wiedererkennungswert. Sehr positiv muss zwingend auch der Gesang erwähnt werden, da dieser sehr angenehm, überhaupt nicht aufgesetzt daher kommt. Insgesamt ist diese CD richtig Klasse, schade nur das es halt „nur“ 4 Songs sind.
Mehr davon!
Verfasst von Markus, www.uselinks.de

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei E:volution Musicpage
Es ist soweit: Mit einer 4-Track-Demo-CD als erstes Lebenszeichen meldet sich die Band Polytune musikalisch zu Wort. Gut, das tun viele andere Bands des Genres auch. Allerdings klingen die Demos nur selten gleich so perfekt, wie es bei dieser CD der Fall ist. Polytune haben sich offenbar Zeit gelassen. Zeit, um einen eigenen Bandsound zu entwickeln, Zeit, um die passendsten Sounds aus den diversen elektronischen Musikspielarten und -epochen zu sammeln. Und Zeit, um daraus Songs zu entwickeln, die es qualitativ auf jeden Fall schon mit denen der gesignten "Kollegen" aufnehmen können.Das Ergebnis ist eine klanglich recht facettenreiche Synthie-Pop-CD mit angenehm unbemühtem Gesang, die trotz vieler Sounds aus vergangenen Zeiten erstaunlich zeitgemäß klingt. Was fehlt ist eigentlich nur noch der Plattenvertrag. Aber der dürfte wohl auch bald vorhanden sein :-)
Verfasst von Chris, E:volution Musicpage

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei re-flexion
Synthie-Pop in seiner klarsten Form: Kraftvoll, verspielt, tanzbar und harmonisch. Angelehnt am Grundgedanken des Synthie-Pop zu einer perfekten Symbiose aus aktuellen Einflüssen, mit dem gewissen eigenen Stil. Diese Zeilen stammen vom Presseinfo und treffen den Nagel auf den Kopf.
Polytune ist ein Quartett aus Deutschland, bestehend aus Fake (Drums, Sounds, Programming, Arrangement), Zero (Vocals, Lyrics), Dan Barky (Keyboards, Sound, Programming, Arrangements) und Tina (Vocals). Sie schreiben Songs, die ins Ohr gehen und hängen bleiben, aber trotzdem Ecken und Kanten aufweisen. Das Genre wird nicht neu erfunden, aber Polytune bringen eine gute Portion Eigenheit und persönliche Dynamik in ihren Musikstil. Die Songs klingen frisch und modern, erinnern aber dennoch an die Anfangstage der elektronischen Musik. Die 4-Track-Demo-CD beginnt mit „Wipe Off The Times“. Ein Intro leitet den Song ein, doch schon bald erklingt die markante Stimme von Zero und trägt den Song von melodiösen Elektro-Arrangements begleitet in den siebten Himmel. Der zweite Song „Blinded By The Night“ bestimmt durch seine C-64-ähnlichen Geräusche, getragen von einer warmen Melodie und einer raueren Stimme. „Feel You“ ist ein Zusammenspiel der beiden Stimmen von Zero und Tina, sehr interessant. Der letzte Track „Difficult“ ist eine Synthie-Pop-Perle in seiner klarsten Form. Der Refrain lädt zum Mitsummen und Tanzen ein. Polytune ist eine Entdeckung, welche sich lohnt, entdeckt zu werden. An alle Plattenfirmen: Reisst euch um Polytune und bietet ihnen einen Plattenvertrag, bevor es zu spät ist.
verfasst von Marco Meier, re-flexion

Review zur POLYTUNE-Promo-CD bei Der Medienkonverter
Als sogenannte "Kinder der 80er" stellen sich Fake, Zero und Dan Barky mit dem Synthie Pop Projekt "Polytune" der Öffentlichkeit vor. Gegründet wurde die Band aus einer Bierlaune heraus, wobei die Mitglieder erkannten, dass sie musikalisch auf der gleichen Wellenlänge schwimmen. Die 4-Track Promo zeigt eine Auswahl der "polytunischen" Künste. Vier Songs die unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Den Anfang macht das tanzbare Stück "Wipe Off The Times", welches kraftvoll von den Vocals unterstützt wird. Verspielt und ausgelegt harmonisch ertönt der zweite Track "Blinded By The Night". Beim dritten Song drängen sich abwechselnd weiblich/männliche Vocals in den Vordergrund. Unterstützt wird Zero, bei dem eher ruhigeren Track, von der Sängerin Tina. Beim letzten Track "Difficult" wird es dann wieder etwas energischer und popiger. In der Tat können Polytune einen gewissen eigenen Stil vorweisen und Punkte ernten. Aktuelle Einflüsse und die Grundgedanken des Synthie Pop werden professionell verarbeitet und dargeboten. Jedoch fehlt, meiner Meinung nach, das gewisse Etwas. Bis zu einem gewissen Punkt sind die Tracks hörbar, dann werden sie langweilig und nervig. Ich denke, mit dieser 4 Track Demo kann man zufrieden sein, wenn bald ein Longplayer zur Veröffentlichung kommt.
Verfasst von Sandra, Der Medienkonverter
 
Alle Texte wurden mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Autoren hier veröffentlicht.